Der kleine Weg der sanften Kunst

Was ist Kobu-Jitsu?

 

Begriffserklärung

Frei übersetzt bedeutet Kobu-Jitsu die Kunst, mit einfachen Waffen zu kämpfen. Diese Kampfkunst war früher das Kampfsystem der japanischen Polizisten und Wachleute. Der Ursprung reicht weit in die japanische Feudalzeit zurück. Die Aufgabe der Ordnungshüter bestand damals hauptsächlich darin, im Einzelkampf meist schwerbewaffnete Gegner zu überwältigen und dingfest zu machen. Da den Wachleuten das Tragen von Schwertern verboten war, verwendeten sie im Kampf meist Knüppel oder Stäbe und waren in der Lage, mit jeder Art Stock umzugehen. Mit ihrer Kampftechnik konnten sie sogar den gut bewaffneten Samurai standhalten.

 

Unsere Inhalte

Unser Training setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen:

 

1. Kobudo

(jap.) Der kleine Weg des Kriegers (Waffentraining)

2. BJJ
(eng.) Brazilian Jiu-Jitsu (Bodenkampf)
3. Muay Thai
(thai.) „Freies Boxen, Schlagen und Treten“ (Stand up Fight)
4. SV
Selbstverteidigung

Wir trainieren im Bereich Kobudo mit Tonfa, Hanbô (Kurzstock) und Shinai/Boken (Schwert) Wir legen Wert darauf möglichst viel Zeit mit „Freikampf“ zu verbringen, um die erlernten Techniken effektiv einzusetzen. Der Bereich Muay Thai bezieht sich auf den Stand up Fight und ist wie das Waffen-Training aufgebaut, es gibt einen technischen Teil und einen Teil mit Anwendung. Beim BJJ geht es auf den Boden, hier werden Techniken erlernt um sich im Kampf auf dem Boden zu behaupten. Alle Übungen werden als Partnerübung durchgeführt.

 

Ziel des Trainings

Wir haben das Ziel körperlich fit und gelenkig zu werden um die Techniken gut ausführen zu können und uns falls nötig verteidigen zu können. Dies erreichen wir durch fitnessorientiertes Aufwärmen und ein Training mit großem Spaß- und Lernfaktor. Wir trainieren größtenteils mit Partner um die Techniken direkt anzuwenden und effektiv kennenzulernen. Wir haben kein Graduierungssystem, der Weg ist das Ziel.